Loferer Alm

31,19km | 1064 Hm | 4:31 Std.

Wir hatten unser neues Zelt noch nicht ausprobiert und es sollte ein Anlass sein, bei dem auch die Bikes eine Rolle spielen.
Also haben wir uns einen schönen Campingplatz in Lofer im Salzburger Land gesucht.

Eine Strecke war auch schnell gefunden – es sollte auf die Loferer Alm gehen. Auch eine zweite Tour war für den nächsten Tag geplant auf meinen Garmin geladen.
Also die Radl auf den Träger geschnallt und kurzentschlossen losgefahren.

Das Wetter war leider nicht so toll gemeldet, aber es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.
Als wir in Lofer ankamen, haben wir erst einmal unser Zelt aufgebaut. Da wir Beide keine Freunde von Gebrauchsanweisungen sind, haben wir natürlich anfangs einen Hund reingehauen und mussten das Zelt zur Hälfte nochmal zurückbauen.

Als es aber dann stand, haben wir die Räder geschnappt und sind los.
Nachdem wir an unserem Startpunkt mit dem Bike angekommen waren, meinte mein Garmin, dass es den Geist aufgeben musste. Garmin hatte zuvor ein Update aufgespielt, welches meinem Gerät offensichtlich nicht behagte und die aktuelle Strecke zerschoss.

Glücklicherweise hatten wir uns auch eine Roadmap (ganz altmodisch) mitgenommen, nur für den Fall der Fälle. Tja. Also ganz altmodisch die Strecke gesucht und los!

Anfangs ging es erstmal auf Asphalt dahin, immer beständig bergauf. Sollte ja auch ein Training für unseren bevorstehenden Alpencross sein.
Doch ich merkte recht schnell, dass heute nicht mein Tag war. Ein noch nicht lang zurückliegender kleiner Eingriff zwickte immer wieder und die Beine waren ziemlich schwer. Sonja war, glaube ich, dann froh, als wir endlich oben angekommen waren.

Von der Loferer Alm konnten wir den tollen Ausblick und das gute Essen genießen und auch die Bedienung war super freundlich.

Nachdem wir uns ausgiebig gestärkt hatten, begaben wir uns auf den Rückweg.
Es sollte auf Schotterwegen Richtung Unkenberg gehen. Von dort führte uns der Weg an die Saalach, der wir bis zu unserem Zeltplatz größtenteils folgten. Es ging über Straßenabschnitte, die immer wieder in den Wald führten und dort dann auf schönen Waldwegen bis hin zum Campingplatz führten.

Dort angekommen genehmigten wir uns als Belohnung ein schönes Bierchen.

Da es in der Nacht zu regnen begann, mussten wir die zweite Tour leider canceln und fuhren in strömenden Regen nach Hause.

Alles in allem war es trotzdem eine tolle Tour. Der Campingplatz liegt super schön eingerahmt von den Bergen an der Saalach und bietet alles was das Herz begehrt. Vor allem ist er super sauber.
Und die Gegend ist einfach traumhaft schön. Das war bestimmt nicht der letzte Ausflug hierher, denn es gibt noch viele Strecken hier zu erkunden.

Saalach
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