Schneeschuhwanderungen rund um Bodenmais

TAG 1:   Garmin-Link
Anlässlich meines Geburtstages sind NagNag und ich nach Bodenmais gefahren, um dort die Gegend mit Schneeschuhen unsicher zu machen.
Am frühen Morgen des 24.01. haben wir das Auto mit Wintersachen vollgepackt und sind nach Bodenmais gefahren.
Dort angekommen empfingen wir zuerst unsere neuen Schneeschuhe (waren Teil des Angebots) und anschließend bezogen wir unser Quartier.

Da es noch früh am Tag war, zogen wir uns um und sind aufgebrochen zu unserer ersten Tour „Rund um den Silberberg“.
Dabei handelt es sich um den Hausberg von Bodenmais. Die Tour war als „leicht“ eingestuft.
Für uns also genau das Richtige nachdem wir die letzten Wochen doch eher untätig waren.
Auf dem ersten Kilometer ging es fast nur bergauf und die als leicht eingestufte Tour brachte uns doch ganz schön ins Schwitzen.
Aber das besserte sich dann zum Schluss hin, so dass man die Einstufung als gerechtfertigt ansehen kann.
Das Wetter war traumhaft, aber recht zapfig…was mir mein kleines Kinnbärtchen mit kleinen Eiszapfen quittierte und ständig einfror.
Leider zog es sich zum Gipfel des Silberbergs wettertechnisch ein wenig zu und die Aussicht war dementsprechend bescheiden.
Also wieder zurück zum Auto gestapft und ins Hotel gefahren.

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TAG 2:   Garmin-Link
Am zweiten Tag hatten wir uns eine schwere Tour vorgenommen. Diese verlief von Bodenmais zur Chamer Hütte.
Da wir offensichtlich eine Abzweigung nicht genommen hatten, die wir hätten nehmen sollen, zeigten die Schilder plötzlich nur noch die Richtung zum Arber an. Aber nicht mehr die von uns anvisierte Chamer Hütte.
Also kurz die Karte des Garmin gecheckt und die Querverbindung der Wege ausfindig gemacht. Nachteil dabei war, dass diese nicht „gespurt“ waren und wir im Tiefschnee dahinstapfen mussten! Aber dafür sind Schneeschuhe ja da!
Auf der Chamer Hütte endlich angekommen haben wir wir uns erst einmal gestärkt mit leckeren Käspätzle und das eine oder andere Kaltgetränk.
Da wir in der Tourenbeschreibung gelesen hatten, dass man bei der Chamer Hütte zur Abfahrt nach Bodenmais Schlitten leihen kann, fragten wir nach, ob noch welche zur Verfügung stehen.
Nachdem wir uns in ein Buch eingetragen hatten, standen die Schlitten schon vorm Eingang für uns bereit.
Die ersten paar Meter mussten wir über eine Kuppe gehen. Dann ging es erst ganz leicht und später, nach einer Abbiegung, im Schuss Richtung Bodenmais.
Mit fast 50 km/h ging es dann den Berg hinunter und nach einer kleinen Abschlusspirouette meinerseits stellten wir die Schlitten in einem Container ab. Das war ein gelungener Abschluss!

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TAG 3:   Garmin-Link – Etappe 1   /   Garmin-Link – Etappe 2
Am dritten Tag sollten es zwei Touren werden – Beide aber als leicht eingestuft.
Tja. Wenn man den richtigen Einstieg nimmt vielleicht schon…und wenn man die eigentliche Strecke gleich und nicht erst nach 2,5 km Schneetreten findet.
Trotzdem haben wir beide Touren gemacht. Wir gingen über den Silberberg zur Schönebene (dort wäre der eigentliche Startpunkt gewesen) und von dort weiter zu den Bretterschachten. Hier setzten wir unseren Weg fort zum großen Arbersee. Ausgehungert und entkräftet sollte dort eine leckere Stärkung auf uns warten.

Endlich am Arbersee angekommen, mussten wir feststellen, dass es kein Restaurant (mehr?) gibt und wir auch noch eine Stunde auf den nächsten Bus warten sollen, da der uns 5 Minuten zuvor vor der Nase weggefahren war.
Dazu hatten wir keine Lust und auch nicht, dass wir den selben Weg wieder zurückgehen, da es zurück nur noch bergauf gehen sollte. Und nach fast 11 km Fußmarsch mit Schneeschuhen war unser Bedarf an Schneetreten gedeckt.
Also entschlossen wir uns den Rückweg auf der Straße anzutreten, die sich leider als nicht weniger steil entpuppte. Als wir endlich an den Bretterschachten wieder angekommen waren, hatten wir noch kurz Zeit für eine Stärkung bevor der Bus kam.
Müde und erschöpft ließen wir uns zum Ausgangspunkt zurückfahren.
Das war ein ganz schöner Gewaltmarsch. Insgesamt waren es fast 20km. Da hatte ich mir mein Geburtstagsessen redlich verdient – und NagNag natürlich auch!
Aber nach den drei Tagen Schneeschuhwandern waren wir uns Beide einig, dass es dann erst mal reicht mit Schneetreten!

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Etappe 1:

Etappe 2:

 

 

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