Rundtour Zwiesel – Hennenkobel – Großer Arbersee

Strecke: Zwiesel – Hennenkobel – Bretterschachten – Großer Arbersee – Bayerisch Eisenstein – Zwieseler Waldhaus – Zwiesel
Distanz: 36,89 km  // Höhenmeter: 1018m // Zeit: 4:38 Std. (laut Garmin Edge 1000)
Teilnehmer: Tom „Rudi“ // Jonas „Johnny“ // Sonja „Salva“ // Markus „Kiteman“

Seit längerer Zeit planen wir schon einen gemeinsamen Trip mit „Rudi“ von AlpenX-XL. Jetzt haben wir es endlich geschafft einen Ausritt mit unseren Bikes zu machen.
Sein Sohn Johnny war als Verstärkung mit dabei und so starteten wir gegen halb elf Uhr zu viert unsere Tour vom Zwieseler Erlebnisbad in Richtung Hennenkobel.
Laut Tourbeschreibung sollte es am Anfang immer bergauf gehen – und sie behielt recht.
Auf Wald- und Forstwegen ging es beständig nach oben.
Gerade als wir „Betriebstemperatur“ erreicht hatten, mussten wir auf Grund einer kleinen Reifenpanne bei Johnnys Hinterrad eine Zwangspause einlegen.
Nachdem der Schlauch ausgetauscht war, ging es zügig weiter auf den Hennenkobel.
Die Strecke erwies sich dabei als sehr abwechslungsreich.
Waldwege, Schotterwege, Wurzelpassagen, verlbockte steinige Passagen. Alles ist dabei. Sehr zu unserer Freude.
Oben angekommen nehmen wir erst einmal am Gipfelkreuz Platz und genießen die Aussicht.

Nachdem unsere Akkus wieder aufgeladen waren, schwangen wir uns auf unsere Bikes in Richtung Großer Arbersee.
Laut Tourbeschreibung auf gps-tour.info sollten jetzt ein paar schöne Trails auf uns warten.
Im Downhill ging es über echt heftig steinige und verblockte Abfahrten, die technisch recht anspruchsvoll waren.
Die Wege waren uns noch bekannt von unserer Schneeschuhtour im Winter. Da lagen irgendwie nicht so viele Steine herum…
Einige Wanderer schauten uns mit großen Augen an und zweifelten an unserem Verstand, was sie uns auch einmal verbal zu verstehen gaben…aber uns hat der Ritt richtig Spaß gemacht.

Am Arbersee angekommen machten Salva und ich dann große Augen.
Wo Anfang des Jahres noch eine große platte Fläche war (das Gasthaus am Arbersee war ganz zu unserem Leidwesen im Winter abgerissen worden), steht mittlerweile ein riesiger Bau, der kurz vor der Fertigstellung ist.
Außerdem wuselte es am Kiosk vor Wanderern und Touristen und fast alle Plätze waren besetzt.
Das waren definitiv zu viele Menschen für uns.
Daher entschlossen wir ohne Pause weiterzufahren, um an anderer Stelle eine ausgiebige Pause zu machen.

Wir düsten also weiter nach Bayerisch Eisenstein und stärkten uns in einem Cafe mit deftigen Schmankerln.
Anschließend machten wir wieder den Wald unsicher und fuhren Richtung Zwiesel.
Dabei ging es eine Zeit am Fluss Regen entlang. Auf nicht ganz einfachem Trail über Wurzeln schlängelten wir uns bis zum Zwieseler Waldhaus.
Dort mussten wir noch mal einkehren, um die Flüssigkeitsreserven aufzufüllen.

Frisch gestärkt rollten wir im Anschluss zu unseren Autos auf dem Parkplatz, wo noch ein paar leckere Muffins auf alle warteten.
Wir setzten uns gemütlich auf dem Parkplatz zusammen und ließen uns die Muffins schmecken.
Dabei überlegten wir uns, welcher Trail als nächstes unter unsere Reifenstollen kommt. Denn es sollte nicht der letzte gemeinsame Trip gewesen sein….mehr als einmal ist dabei der „Holy Hansen-Trail“ gefallen.

Alles in allem war das eine wirklich gelungene Tour, die so oder in ähnlicher Weise hoffentlich wiederholt wird.

Für mich bleibt noch ein positives Resümee zu ziehen, immerhin war es meine erste richtige Ausfahrt mit meinem „neuen“ Corratec und 150 mm Federweg.
Die Fahrt mit einem Fully ist definitiv etwas ganz anderes als mit einem Hardtail, denn einen Teil der heutigen Passagen wäre ich mit meinem Hardtail nicht gefahren.
Aus diesem Grund kann ich nur sagen: „Geiles Gerät…. das macht richtig fett Spaß!“

Zwangspause aufgrund Reifenpanne
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2 Antworten

  1. Tom Tom sagt:

    Hey Endurooooos.
    Beim Lesen euerer Berichte der Hennenkobel Tour merkt man richtig wie viel Spaß es gemacht hat.
    Wenn so geile downhill trails winken, lohnt sich aber auch jede Auffahrt, wobei die uphills hier gar nicht so langweilig waren… Johnny und mir hat es jedenfalls auch saugut gefallen, wir sind der Meinung das sollten wir wieder machen.
    Endurooooo 🙂

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