Wanderung auf die Hochrieshütte (1568m)

Distanz: 16,92km / Zeit: 05:04 Std. / Höhenmeter: 976hm (+)

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Am Samstag, den 03.11.18 hatten wir einen freien Tag und das Wetter in Passau war für den Herbst üblicherweise neblig und diesig.
Und irgendwie hatten wir beide Lust uns zu bewegen. Nur was sollte es werden?

Es stand, wie üblich, Radeln oder Wandern im Angebot, da es zum Klettern zu schlechtes Wetter hatte.
Zum Biken hatten wir nicht so die richtige Motivation, also blieb das Wandern übrig.
Die Hütten schließen ja bekannter Weise alle Ende Oktober bzw. Anfang November.
Und da wir auch ein paar schöne Fotos machen wollten, mussten wir über die Wolkendecke kommen, sprich eine gewisse Höhe erreichen.
Eine schlechte Kombination in der Jahreszeit… Offene Hütte und so hoch wie möglich und zu weit weg sollte sie natürlich auch nicht sein.

Bei Durchsicht der verschiedenen Portale blieb die Hochrieshütte auf einer Höhe von 1567m übrig.
Es war eine der Hütten, die am höchsten liegt und trotzdem noch geöffnet ist.
Ein Blick auf die Webcam bescherte uns jedoch das gleiche Bild wie beim Blick aus dem Fenster in Passau.
Die Wettervorhersage sah aber ganz gut aus und so packten wir auf die Schnelle unsere Wanderrucksäcke und los ging’s in den Chiemgau.

Nach knapp 2 Stunden Fahrt kamen wir am kostenlosen Parkplatz an der Festhalle in Hohenaschau an. Auto geparkt, Wanderschuhe angezogen, Rucksack umgeschnallt…… Und los ging’s!
Wetter war hier im Tal auch immer noch Passau-like.
Beim Einstieg von der Straße in den Wanderweg (Salzalpenweg) erwartete uns gleich mal ein satter Anstieg, durchsetzt mit allerlei Geröll. Das machte das Gehen nicht unbedingt einfacher, da die Steine sehr rutschig waren.
Nach gut 400 hm wurde es etwas flacher, dafür lag jetzt der eine oder andere Baum quer über dem Weg, den wir passieren mussten.
In der Hoffnung, dass das Wetter mit zunehmender Höhe aufreißt, wanderten wir weiter.
Nach diversen Anstiegen kamen wir immer wieder auf kleinere Hochplateaus, wie z.B. die Hofalm oder bei der Riesenhütte.
Nach knapp drei Stunden erreichten wir dann den Schlussanstieg zur Hochrieshütte.
Die Sonne versuchte zwar schon sich gegen die Wolken bzw. den Nebel durchzusetzen, die Hütte lag jedoch noch komplett im Dunst.
Aber das machte uns nicht viel aus, da wir noch genug Zeit hatten und sowieso noch eine Kleinigkeit essen und trinken wollten.
Die Hütte ist schön angelegt, hat zwei große Sonnenterrassen und sogar einen kleinen Wintergarten.

In diesem nahmen wir Platz, da es uns draußen doch zu frisch und die Sicht nach wie vor bescheiden war.
Also bestellten wir erst einmal zwei Alkoholfreie und zwei Kaiserschmarren.
Während dem Essen konnten wir dann immer wieder beobachten, wie sich der eine oder andere Berggipfel zeigte und bei einem Haferl Kaffee riss es schließlich komplett auf.
Plötzlich lag ein tolles Panorama direkt vor uns mit super Fernsicht.
Es sah schon sehr spektakulär aus……oben Wolken, unten Wolken bzw. Nebel und dazwischen Sonne und Berge.
Genau so hatten wir uns das vorgestellt.
Nach ein paar geschossenen Fotos machten wir uns auf den Rückweg……und somit auch wieder zurück in die Wolken und den Nebel.
Kaum waren wir in die diesige Suppe eingetaucht, wurde es auch sofort spürbar kühler. Der Abstieg ging jedoch um einiges schneller voran und so erreichten wir nach insgesamt etwas mehr als 5 Stunden reiner Wanderzeit wieder das Auto.

Mit den tollen Bildern des heutigen Tages in Gedanken machten wir uns mit eingeschalteter Sitzheizung auf den Heimweg.
Und diskutierten u.a. auf der Heimfahrt über NagNag’s Schuhprobleme und wie wir diese am besten lösen könnte?!
Doch ein Gespräch mit einem netten Mitmenschen im Wintergarten der Hochrieshütte hat uns eventuell geholfen und ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Nochmals vielen Dank dafür (unbekannterweise)!

Relive-Video

 

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2 Antworten

  1. Rudi Rudi sagt:

    Hi ihr zwei,
    eure Spontanaktionen sind wirklich klasse.
    Respekt, dass ihr das immer wieder mal duchzieht.
    Beste Grüße Rudi

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