Rund um den Rauschberg

Distanz: 32,84 km / Zeit: 2:57 Std. / Hm (+) 899m
Garmin-Link

Aufgrund von COVID 19 ist wohl unser aller Abenteuer-Alltag ein wenig außer Kontrolle geraten…
Unsere sonstigen Aktivitäten wie AlpenX und lange, mehrtägige Touren waren erst einmal auf lange Sicht abgesagt – Lock down!
Aus diesem Grund bewegten wir uns etwas mehr in unserem Wald, der auch eine schöne, große Spielwiese für uns ist.

Als dann die ersten Lockerungen kamen, hielt es uns und auch unsere Vermieter (Heidi und Albert) nicht mehr zu Hause und wir machten die eine oder andere kleine Runde zusammen per Bike und zu Fuß. Auch darüber werde ich in unserem Blog berichten. Sozusagen die COVID 19-Version des Outdoor-Sports – natürlich immer unter Einhaltung der Hygieneregeln!

Daher bereiteten uns auch die Vorgaben diverses Kopfzerbrechen. Und aufgrund der Unsicherheit, ob nun eine gemeinsame Fahrt im selben Auto erlaubt ist oder nicht, fuhren wir schlussendlich getrennt.
Albert hatte sich wieder so seine Gedanken gemacht, wo die Tour hingehen soll. Er hatte sich für eine kleine gemütliche Runde um den Rauschberg entschieden.
Wie immer starteten wir früh morgens, um dem Massentourismus zu entgehen, der mittlerweile in den Bergen herrscht, in Richtung Laubau in den Chiemgauer Alpen.
Als wir ankamen waren zwar schon vereinzelt Fahrzeuge auf dem Parkplatz abgestellt, aber wir hatten noch die freie Wahl. Schnell hatten wir einen Parkplatz gefunden und bauten die Fahrräder von unseren Radträgern.

Der Parkplatz lag direkt an unserer Strecke, also konnten wir direkt starten. Trotz allem hatten wir nach kurzer Fahrt kleine Orientierungsprobleme, die jedoch schnell behoben waren. Die Strecke führte anfangs auf Asphalt, später auf schottrigen Waldwegen an der weißen Traun entlang in die grobe Richtung Inzell.
War es am Anfang eher gemütlich flach, kamen im Wald dann doch immer mehr giftige Rampen. Aber es lohnte sich ja. Wussten wir doch, dass am Gipfel eine bewirtete Hütte lag, wo wir einkehren wollten.
Doch bis dahin sollte es noch ein wenig dauern, liegt die Kaitlalm immerhin auf 970m. Laut Wikipedia ist die im 17. Jahrhundert errichtete Hütte zwar nicht mehr bewirtet, aber ich kann euch beruhigen….. ist sie doch!!!
Nachdem wir nach dem letzten Schlussanstieg die Alm endlich erreicht hatten, mussten sich Sonja und ich erst einmal mit dem jungen Jagdhund der Wirtin beschäftigen, der die Streicheleinheiten auch gern über sich ergehen ließ.

Der vor der Alm stehende riesige und mit Wasser gefüllte Holztrog war gefüllt mit Getränkekästen, die dort zur Kühlung hineingestellt waren.
Nachdem wir uns alle mit einer Hopfenkaltschale bewaffnet hatten, setzten wir uns auf die Bank am Nebengebäude und genossen die Sonne.
Den meisten Teil der Strecke hatten wir ja schon geschafft und zum Auto sollte es die meiste Zeit bergab gehen.
Also hatten wir keine Eile!
Nachdem dann aber immer mehr Leute in Richtung Kaitlalm wanderten und radelten, beschlossen wir den Heimweg anzutreten und ließen es gemütlich Richtung Auto rollen.

Am Auto angekommen mussten wir feststellen, dass der Parkplatz jetzt rappelvoll war und die Leute sich fast über die Füße fuhren. Wir hatten wieder alles richtig gemacht. Und es war mal wieder richtig gut in fremden Gefilden zu fahren und nicht immer nur zu Hause.
So schön unser Wald auch ist, aber die Berge kann er einfach nicht ersetzen.
Es sollte auf jeden Fall nicht die letzte COVID 19-Tour gewesen sein!!!

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