Über die Kohleralm zum Gamsknogel und Zwiesel

Distanz: 13,59km / Dauer: 5:00 Std. / 1113Hm (+)

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Die zweite Tour mit unseren Vermietern dieses Jahr sollte eine Wandertour sein. Wir fuhren am 30. Mai mit dem Auto zur Nikolauskirche Einsiedl, wo wir das Fahrzeug an einem kleinen Seitenstreifen abstellen konnten. Von dort starteten wir unsere Wandertour bei strahlend blauem Himmel Richtung Kohleralm.
Da wir wieder zeitig gestartet waren mit Heidi und Albert, begannen wir aufgrund der frischen Temperaturen die Wanderung mit langer Kleidung. Da es aber stetig bergauf ging, wurde uns schon bald warm und wir konnten einen schönen Blick zurück zur Nikolauskirche und unserem abgestellten Auto werfen.
Das Gelände wurde mit der Zeit immer steiler und auch der Untergrund immer felsiger und nach knapp eineinhalb Stunden erreichten wir die Kohleralm, die malerisch im Berg gelegen ist. Mit einem tollen Blick in die entfernten Berggipfel und auch nach oben auf „unseren“ Gipfel.

Vor uns ragte der Gamsknogel mit seinem Gipfelkreuz auf. Wir genossen noch einen Moment die Stille und die Wärme auf der Alm und gingen nach einem letzten Schluck aus der Trinkflasche weiter.
Je höher wir auf dem Zwieselsteig nach oben stiegen, je besser wurde die Rundumsicht, aber auch die Wanderer zahlreicher.
Als wir dann fast am Gipfelkreuz angekommen waren, warfen wir auch hier wieder einen Blick zurück auf die Alm, die immer noch ruhig, einsam und verlassen da lag. Ganz im Gegenteil zum Gipfel des Gamsknogel. Dort rastete bereits eine größere Wandergruppe von Jugendlichen, die hier geräuschvoll ihr Gipfelbier zu sich nahm. Wir suchten uns ein kleines Platzerl und holten ebenfalls unsere Verpflegung aus den Rucksäcken.

Nach einer kleinen Stärkung gingen auch wir weiter. Der Weg verlief immer am Grat entlang und man hatte einen atemberaubenden Blick von hier oben. Normalerweise sind Gratwanderungen nicht so mein Fall und ich muss mich immer selbst motivieren. Doch hier war der Grat schön breit und selbst an den Stellen, an denen man eine kleine Kletterpartie einlegen muss, war es überhaupt nicht tragisch. Im Gegenteil, hier genoss ich den freien Rundumblick.

Nach einer guten halben Stunde am Grat erreichten wir den Gipfel des Zwiesel. Mittlerweile war der Himmel etwas wolkenverhangen, aber das tat dem Ausblick auf den Zennokopf und Umgebung keinen Abbruch.
Die halbe Strecke des Grates mussten wir dann wieder zurück, um dann rechts in einen Wanderweg abzubiegen, der teilweise recht steil nach unten führte. Mit schönem Blick auf den Frillensee.

Eineinhalb Stunden dauerte etwa der Abstieg bis zur Einkehr in Adlgass. Das Wirtshaus hat einen wunderschönen Gastgarten, leckeres Essen und einen ebenso leckeren Kuchen. Von allem haben wir natürlich reichlich gekostet, hatten wir uns ja auch schließlich verdient.
Frisch gestärkt traten wir also den Rückweg zum Auto an. Dieser verlief auf einem Waldweg parallel zur Straße und brachte uns nach nicht mal einer halben Stunde zurück zu unserem Fahrzeug.

Das war wieder mal eine super schöne Runde, die uns da Albert herausgesucht hatte. Danke dafür und gerne wieder!

Nikolauskirche Einsiedl
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